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Fortbildungskalender, Seminareinladung und -anmeldung
Teilnahmeberechtigt sind alle Interessenten außer Anwälte/innen, die kein Mitglied in einem dem DAV angeschlossenen Anwaltsverein sind.
Beachten Sie bitte, dass Hybrid-Seminare jeweils als Präsenz- und als Online-Seminare angezeigt werden! Der Anmeldebutton befindet sich am Ende der jeweiligen Seminarbeschreibung.
Die Seminare für 2026 sind hier buchbar.
Online: Die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft durch professionelle Testamentsvollstreckung
Seminar-Nummer
1510Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 01.10.2026
58 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Erbrecht und Steuerrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Die Erbauseinandersetzung ist ein großes Themenfeld. Mittels Testamentsvollstreckung lässt sich diese gestalten und optimieren. Dabei werden langwierige und kostenintensive Prozesse vermieden. Daher ist die Testamentsvollstreckung in der anwaltlichen Praxis zur Erbauseinandersetzung ein probates Mittel.
Nicht nur Erb- und Steuerrechtler werden immer wieder mit diesem nützlichen Gestaltungsinstrument in der Praxis konfrontiert. Aufgrund der steigenden Anzahl der Nachlässe mit angeordneter Testamentsvollstreckung, werden auch die Anforderungen in zivil- und steuerlicher Hinsicht für die Praxis größer. Das Seminar vermittelt Grundlagen und aktuelles Praktiker Wissen für den Anwalt in der Testamentsvollstreckung. Dabei werden auch steuerliche Bezüge und aktuelle Rechtsprechung sowie Gesetzesentwicklungen berücksichtigt. Ein Thema mit Zukunft, denn die Testamentsvollstreckung gewinnt immer mehr an Bedeutung.
Online: Update Personengesellschaftsrecht nach dem MoPeG
Seminar-Nummer
1511Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
75 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
45 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 02.10.2026
67 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (2,5 Std.) für Handels-/Gesellschaftsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Durch die Reform des Personengesellschaftsrecht durch das MoPeG haben sich zentrale Änderungen für die BGB-Gesellschaft, Offene Handelsgesellschaft und Kommanditgesellschaft ergeben. Das Seminar gibt zunächst einen Überblick über die Reichweite der umfassenden Neuregelungen und behandelt im Detail Fragen der Organisationsverfassung, des Beschlussmängelrechts sowie des Ausscheidens und der Auflösung. Dabei wird besonders auf die Gestaltung und den Anpassungsbedarf der Gesellschaftsverträge von Personengesellschaften eingegangen.
Gliederung:
- Einleitung und Grundlagen
- Leitbildwandel der GbR
- Freie Sitzwahl
- Beteiligungsverhältnisse
- Geschäftsführung und Vertretung
- Gesellschafterklage
- Beschlussmängelrecht
- Kündigung
- Abfindungsanspruch
- Auflösung
- Mitwirkungspflichten
Online: Das medizinische Sachverständigengutachten im Gerichtsverfahren – Von den Grundlagen bis hin zur optimalen Prozesstaktik
Seminar-Nummer
1512Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 05.10.2026
34 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Arbeitsrecht, Medizinrecht, Sozialrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Medizinische Sachverständigengutachten spielen in Prozessen eine herausragende Rolle. In nahezu allen Rechtsgebieten – vom Renten-, Schwerbehinderten-, Kranken- und Pflegeversicherungsrecht bis zur Unfallversicherung – entscheiden oft medizinische Sachverständige über den Ausgang des Verfahrens. Auch außerhalb des Sozialgerichtsprozesses benötigt das Gericht die Expertise medizinischer Sachverständiger (z.B. im Medizinrecht, Versicherungsrecht etc.). In dieser Situation ist es für den beratenden Rechtsanwalt unumgänglich, nicht nur die Essentials eines „guten“ Gutachtens zu kennen, sondern seine Kenntnisse sind bereits bei der „richtigen“ Gutachterauswahl gefragt. Hinzu kommen Fragen der Mandanten, ob sie Begleitpersonen zur Untersuchung mitnehmen dürfen, ob und wie sie einer Gutachterauswahl widersprechen können (Stichwort: Befangenheit des Gutachters) und ob sie auch selbst Gutachten in Auftrag geben können (z.B. Antragsrecht nach § 109 SGG). Und wenn das Gutachten vorliegt: welche Fehler müssen wie gerügt werden (Stichwort: Revisionsverfahren bzw. Nichtzulassungsbeschwerden)? Was ist prozesstaktisch sinnvoll?
All diese Fragen werden in dem Seminar eingehend erörtert und anhand der aktuellen Rechtsprechung beleuchtet. Dabei wird auch auf das Thema eingegangen, wie medizinische Gutachter auf Mandanten mit Migrationshintergrund reagieren und welche Konsequenzen sich hieraus für den Prozess ergeben können.
Online: Update FamFG – Neues zum Verfahrensrecht
Seminar-Nummer
1513Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
75 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
45 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 23.10.2026
56 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (2,5 Std.) für Familienrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Aktuelle Rechtsprechung des BVerfG, des BGH und der OLG aus richterlicher Sicht, mit Empfehlungen für die anwaltliche Praxis:
- Beweisrecht im FamFG: Amtsermittlung, Freibeweis, Beschwerdeinstanz
- Eilverfahren: Anfechtbarkeit einstweiliger Anordnungen, § 155 FamFG
- Verfahrensrechte: gebilligter Vergleich, Gewaltschutz
- VKH und PKH: Anforderungen an das Gesuch, Einsatz von Vermögen
- Befangenheit: Gehörsverletzung als Ablehnungsgrund
- Anwaltshaftung: Fristen, Wiedereinsetzung, beA
Online: M&A-Transaktionen begleiten: Überblick über Abläufe, Bewertung und Verhandlung
Seminar-Nummer
1514Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 26.10.2026
73 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Handels-/Gesellschaftsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
An wen richtet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die Unternehmen und deren Organe gesellschaftsrechtlich beraten, insbesondere an Fachanwältinnen und Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht, sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rechtsabteilungen.
Worum geht es?
Wirtschaftsrechtlich beratende Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte werden regelmäßig mit betriebswirtschaftlichen Fragestellungen konfrontiert, insbesondere beim Kauf oder Verkauf von Unternehmen (M&A). Sie müssen die wirtschaftlichen Interessen ihrer Mandantinnen und Mandanten verstehen und in rechtssichere Gestaltungen und Verträge umsetzen. Dabei arbeiten sie eng mit Fachleuten aus Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Investmentbanking zusammen.
Das Seminar vermittelt einen Überblick über die Abläufe von M&A-Transaktionen sowie die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Prinzipien und Methoden der transaktionsorientierten Unternehmensbewertung. Ziel ist es, wirtschaftliche Zusammenhänge besser einordnen und bei der Vertragsgestaltung und in Verhandlungen berücksichtigen zu können.
Anhand zentraler Fachbegriffe werden die wesentlichen Grundlagen und Konzepte übersichtlich vorgestellt und verständlich erläutert. Englische Fachbegriffe werden durch deutsche Übersetzungen oder Erläuterungen erschlossen. Ein Glossar mit Abkürzungsverzeichnis fasst die verwendeten Begriffe zusammen.
Besondere Vorkenntnisse in Betriebswirtschaftslehre, im M&A-Bereich oder in Rechnungslegung und Bilanzierung sind nicht erforderlich.
Was sind die Schwerpunkte?
- Ablauf von M&A-Prozessen: Strukturierte Auktionen und exklusive Verhandlungen im Vergleich
- Grundlagen der Bewertung von Zielunternehmen: Bestimmung und Unterscheidung zwischen Enterprise Value und Equity Value sowie Überleitung vom Enterprise Value zum Equity Value (Equity Bridge)
- Von der Bewertung zum Vertrag: Zusammenhang zwischen Unternehmensbewertung und Kaufpreisgestaltung sowie Überblick über Kaufpreisanpassungsmechanismen
- Verhandlung von M&A-Transaktionen: Hinweise für die Verhandlungspraxis
Online: Steuern im erbrechtlichen Mandat
Seminar-Nummer
1515Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
75 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
45 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 29.10.2026
60 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (2,5 Std.) für Erbrecht und Steuerrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Erbrechtliche Beratung ohne steuerliche Expertise ist nahezu unmöglich. Das Seminar vermittelt die wichtigsten steuerlichen Themen im erbrechtlichen Mandat: u.a. Steuervermeidungsstrategien bei Annahme, Ausschlagung und Pflichtteil; Freibeträge, Güterstandsschaukel, Begünstigung des Familienheims, Immobilien und Betriebsvermögen im Nachlass.
Themen:
- Unternehmensnachfolge/Befreiung des Betriebsvermögens
- Ausscheiden als Gesellschafter mit/ohne Schenkungsteuer
- Ausnutzung der Freibetragsgrenzen
- Vorerwerbe
- Richtige Umsetzung der “Güterstandsschaukel”
- Voraussetzungen und Haltefristen fürs Familienheim
- Vermeidung privater Veräußerungsgeschäfte bei Immobilien
- Steuervermeidungsstrategien
Online: Das OWi-Mandat
Seminar-Nummer
1516Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 30.10.2026
64 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Strafrecht und Verkehrsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Der Vortrag wendet sich an alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die mit der Bearbeitung von Mandaten im Bereich der Verkehrsordnungswidrigkeiten befasst sind. Dabei geht es nicht darum, Detailfragen zu einzelnen OWi-Tatbeständen zu erörtern. Vielmehr soll hier der Ablauf eines typischen OWi-Mandats vorgestellt werden, von der Vorprüfung einer möglichen Interessenkollision bei Mandatsaufnahme, über die Tätigkeit vor und nach Erlass des Bußgeldbescheids, die Vertretung in der Hauptverhandlung bis hin zur Rechtsbeschwerde vor dem OLG. Dabei soll anhand von Beispielen aus der aktuellen Rechtsprechung auf Fallstricke für die Verteidigung ebenso hingewiesen werden wie auf optimale Strategien in jedem Stadium des Verfahrens.
Online: Rechtliche Handlungsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt: Ein interdisziplinärer Leitfaden für die anwaltliche Praxis
Seminar-Nummer
1517Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 02.11.2026
65 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Familienrecht, Sozialrecht und Strafrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Der Gewaltschutz ist in Bewegung: Der Gesetzgeber hat wichtige Reformen beschlossen, und die Istanbul-Konvention gewinnt in der Rechtsprechung zunehmend an Bedeutung. Das Online-Seminar vermittelt praxisnah die wesentlichen Schutzinstrumente und ordnet die Neuerungen für die anwaltliche Beratung ein.
Nach einem Überblick über Grundbegriffe und Formen häuslicher Gewalt werden die gesetzlichen Grundlagen dargestellt, insbesondere das Gewaltschutzgesetz, das Gewalthilfegesetz und die Istanbul-Konvention. Ausgangspunkt sind die familienrechtlichen Schutzmaßnahmen: Wohnungszuweisung, Schutzanordnungen sowie sorge- und umgangsrechtliche Instrumente. Wirksame Vertretung endet jedoch nicht beim Familiengericht. Gewalt hat auch im Straf-, Sozial- und Polizeirecht eigene Rechtsfolgen, und diese Rechtsgebiete bieten zugleich eigene Interventionsmöglichkeiten aber auch Beratungsnotwendigkeiten. Das Seminar behandelt daher auch sozialrechtliche Ansprüche und Folgen, straf- und polizeirechtliche Maßnahmen sowie strafprozessuale Besonderheiten wie Nebenklage und psychosoziale Prozessbegleitung.
Die Veranstaltung richtet sich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie an alle, die gewaltbetroffene Personen beraten. Sie enthält Hinweise zu typischen Fallstricken, Muster und einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung.
Online: Arbeitsrecht in der Insolvenz aus Arbeitnehmersicht
Seminar-Nummer
1518Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 06.11.2026
69 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Arbeitsrecht und Insolvenz-/Sanierungsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Gerät der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin in die wirtschaftliche Krise oder gar in die Zahlungsunfähigkeit, können arbeitsrechtliche Mandate schnell einen insolvenzrechtlichen Bezug bekommen. In diesem Einführungs- bzw. Grundlagenseminar lernen die Teilnehmenden, wie ein Insolvenzverfahren abläuft und welche arbeitsrechtlichen Regeln und Besonderheiten in diesem Rahmen gelten. Wie sind die Forderungen der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen insolvenzrechtlich zu behandeln? Was gilt bei Masseunzulänglichkeit? Welche Ansprüche sind insolvenzgeldgesichert? Welche Besonderheiten gelten bei Kündigungen, Betriebsänderungen, Betriebsübergang und Massenentlassungsanzeige? Wie funktioniert eine Transfergesellschaft? Diese und andere Fragen sollen in dieser Veranstaltung im Sinne eines Überblicks beantwortet werden.
Schwerpunkte:
- Ablauf des Insolvenzeröffnungsverfahrens
- „Normaler“ Gang des eröffneten Verfahrens
- „Besondere“ Verfahrensarten: Insolvenzplan, Eigenverwaltung, Schutzschirmverfahren
- Insolvenzgeldvorfinanzierung / Insolvenzgeld
- Die „Freigabe“ der selbständigen Tätigkeit des Schuldners gemäß § 35 Abs. 2 lnsO
- Überblick über die arbeitsrechtlichen Regelungen der §§ 113, 120 – 128 lnsO
- Insolvenzanfechtung
- Wechsel der Arbeitgeberstellung und prozessuale Konsequenzen
- Unterbrechung und Aufnahme des Verfahrens
- Forderungsanmeldung
- Abgrenzung zwischen Insolvenzforderung und Masseforderung
- Besonderheiten bei Masseunzulänglichkeit
- Kündigung des Insolvenzverwalters/der Insolvenzverwalterin gemäß § 113 lnsO
- Betriebsübergang in der Insolvenz
- Insolvenz-Sozialplan
- Interessenausgleich mit Namensliste
-Transfergesellschaft
- Massenentlassungsanzeige
- Vollstreckungsverbote
Online: 1. Der Streit um den Mietmangel 2. Die Vermieterkündigung und andere Beendigungstatbestände
Seminar-Nummer
1519Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 09.11.2026
75 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Miet-/Wohnungseigentumsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
1. Der Streit um den Mietmangel
Der Vortrag „Der Streit um den Mietmangel“ wendet sich an Praktiker mit Schwerpunkt im Mietrecht.
Für Fachanwältinnen und Fachanwälte für Miet- und Wohnungseigentumsrecht gibt es in der mietrechtlichen Praxis mehrere Tätigkeitsschwerpunkte, die die Experten und Expertinnen immer wieder beschäftigen.
Dazu gehört neben den Themen Kündigung, Nebenkostenstreitigkeit und Mieterhöhung besonders auch das Thema Mietmangel.
Dabei wird die Auseinandersetzung über den Mietmangel von beiden Seiten meist sehr emotional geführt. Denkt man nur an den „beliebten“ Schimmelstreit, hat man die Problematik deutlich vor Augen:
Häufig erscheint in der Kanzlei ein Mieter und beklagt sich, dass er in der nassen, verschimmelten Wohnung krank werde, seine Kinder schon Asthma hätten, man kurz vor dem Ableben sei usw.
Dagegen kontert die Vermieterseite damit, die Wohnung sei immer trocken gewesen und erst seit die neuen Mieter darin lebten, gebe es die Probleme. Es sei doch offensichtlich, dass die Mieter nicht richtig lüften und heizen. Wenn es so weitergehe und die „Vandalen“ nicht bald vom Hof gejagt habe, werde man das ganze Haus, in dem die Wohnung liege, wohl abreißen müssen.
Hier kommt auf den Berater die Aufgabe zu, den Mandanten „einzufangen“. Man muss die Auseinandersetzung zwingend auf den Tatsachenkern zurückführen.
Dazu soll der vorliegende Vortrag eine Handreichung bieten.
Es soll versucht werden, durch einen dogmatischen Ansatz die Emotionen auszublenden und eine Lösung zu finden, die sich sachlich mit der Frage nach Mängeln auseinandersetzt.
Zunächst einmal wird erörtert, welche Grundzüge des Mietrechts zu betrachten sind, wenn es um die Frage geht, ob die Mietsache mangelhaft ist oder nicht.
Daher geht es im ersten Kapitel darum, wie ein Mietvertrag zustande kommt, welche Informationen er enthalten muss bzw. sollte. Das vertragliche Synallagma, also das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung, wird ausführlich betrachtet.
Anschließend, im zweiten Kapitel, werden „Mängel“ im Allgemeinen diskutiert. Dazu wird, der Begriff „Mangel“ definiert; es geht im Ergebnis darum, wann eine negative Abweichung der Ist- von der Sollbeschaffenheit vorliegt.
In diesem Zusammenhang wird hinterfragt, wie man an Informationen zur Sollbeschaffenheit kommt, wobei die Thematik anhand von einzelnen Fallbeispielen untersucht wird.
Dann wird besprochen, welche Folgen sich aus der negativen Abweichung der Ist- von der Sollbeschaffenheit ergeben können, wobei es vor allem um Mieterrechte wie den Anspruch auf Mangelbeseitigung und natürlich die Minderung geht.
Im Anschluss beleuchtet der Vortrag die Minderungshöhe, wobei anhand von Einzelbeispielen deutlich gemacht wird, wie man sich der Frage nach der Minderungshöhe nähern kann.
Die Problematik wird aus Sicht des Vermietervertreters, aber auch aus Sicht des Mietervertreters betrachtet.
Zuletzt geht es um die Frage, wie man mit der Thematik im Rechtsstreit erfolgreich umgeht. Dazu sollen Denkanstöße für die außergerichtliche Auseinandersetzung mit der Minderung, aber auch Überlegungen für den gerichtlichen Umgang mit der Thematik gezeigt werden.
Durch den Vortrag sollen die Teilnehmenden angeregt werden, sich sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Sie werden angehalten, sich mit den Grundlagen auseinanderzusetzen. Ziel ist es, eine Lösung zu erarbeiten, die zum Rechtsfrieden beiträgt.
2. Die Vermieterkündigung und andere Beendigungstatbestände
Im Seminar geht es um die wesentlichen Beendigungstatbestände im Mietrecht.
Dazu beginnt der Vortrag mit einer kurzen Wiederholung der Grundlagen des Mietvertragsrechts, wobei gezeigt wird, wie man Mietvertrag sauber formuliert, wenn damit rechtssicher gearbeitet werden soll. Im Zusammenhang mit der Beendigung des Mietverhältnisses werden dem Hörer Angriffspunkte aufgezeigt, an denen angesetzt werden kann, um einen Vertag „aufzubrechen“.
In diesem Zusammenhang werden die Grundzüge der Beendigung des Mietverhältnisses beschrieben. Der Schwerpunkt liegt auf dem Thema „Kündigung“, wobei allerdings andere Beendigungstatbestände wie die auflösende Bedingung, Anfechtung usw. ebenfalls nicht zu kurz kommen.
Anschließend wird ein Schwerpunkt auf die Kündigung im Besonderen gelegt. Es wird noch einmal dogmatisch dargestellt, was unter einer Kündigung zu verstehen ist und welche Formalitäten zu beachten sind. Das Thema Stellvertretung wird ebenfalls behandelt.
Es wird besprochen, wann eine Kündigung zulässig ist und ob sie möglicherweise ausgeschlossen ist.
Sodann setzt sich der Vortrag mit der materiellen Berechtigung auseinander, wobei die Gründe diskutiert werden, auf die eine Kündigung gestützt werden kann.
Das Thema ordentliche Kündigung wird ausführlich behandelt, wobei ein Schwerpunkt auf der Eigenbedarfskündigung liegt.
Im Folgenden wird erläutert, wodurch eine außerordentliche Kündigung berechtigt sein kann.
Beleuchtet wird die Thematik „Kündigung“ sowohl aus Mietersicht aus auch aus Sicht des Vermieters. Aus Sicht des Mietervertreters geht es darum, wie er einer ordentlichen Kündigung mit sozialen Argumenten entgegentreten kann.
Das Seminar verfolgt eine dogmatische Auseinandersetzung mit der Problematik. Dazu werden Lösungsmöglichkeiten anhand praktischer Beispiele und anhand der aktuellen Rechtsprechung des BGH und der Instanzgerichte aufgezeigt.
Den Teilnehmenden wird ein Anreiz geboten, sich wieder einmal intensiv mit der Thematik Beendigung des Mietverhältnisses auseinander zu setzen. Dazu sollen auch Ansätze zur Argumentation und Verfahrensstrategien aufgezeigt werden.
Online: Fragen zur Gestaltung von Scheidungs- und Getrenntlebenvereinbarungen, Schwerpunkt: Vermögensauseinandersetzung, Gemeinsame Kinder, Erbrechtliche Konsequenzen der Scheidung
Seminar-Nummer
1520Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
75 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
45 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 11.11.2026
71 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (2,5 Std.) für Erbrecht und Familienrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am 13.11.2026 (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Online: Der Kfz-Schaden (nur materieller Schaden, kein Personenschaden): Die einzelnen Schadenspositionen im Lichte der neueren Rechtsprechung der Oberlandesgerichte und des Bundesgerichtshofs sowie Rechtsanwaltsgebühren bis 2026
Seminar-Nummer
1521Veranstaltungsort
Online (ZOOM)Referent
Gebühren
Für MitgliederAlle DAV-Mitglieder sowie weitere Interessenten
115 €
Ermäßigt:
Alle DAV-Mitglieder bis 2 Jahre nach Erstzulassung und Referendare
55 €
Verfügbarkeit & Buchung
AnmeldezeitraumAnmeldung bis 13.11.2026
73 Plätze frei
80 Plätze Insgesamt
Themenbereiche
Beschreibung
Hinweis: Diese Fortbildung ist nach § 15 Abs. 2 FAO (5 Std.) für Verkehrsrecht und Versicherungsrecht geeignet.
Der Zugangslink und die Seminarunterlage werden Ihnen nach Ablauf der Stornierungsfrist, spätestens am Vortag des Seminars (nachmittags) per E-Mail übersandt.
Inhalt:
Vorgesehene Themen sind unter anderem:
-Entscheidungen des Bundesgerichtshofs und der Instanzgerichte zur Betriebsgefahr von Kraftfahrzeugen
-Die Auswirkungen der Rechtsprechung des BGH vom 16.1. 2024 zum Werkstattrisiko: Wie die Versicherungen reagieren und Gegenstrategien
-Die Rechtsprechung des BGH zu Gebührenansprüchen des Kfz-Sachverständigen unter Berücksichtigung der Entscheidungen aus 2024
-Kasko-Versicherungsrecht ist Vertragsrecht: Auf die Feinheiten im Kleingedruckten kommt es an
-Wann muss die Kaskoversicherung eingesetzt werden? Die Kasko als Finanzierungsinstrument für zahlungsunwillige Haftpflichtversicherer?
-Neupreisentschädigung und Kaskoversicherung
-Die Fahrerschutzversicherung: Die Vollkasko für den Fahrer - eine fast unbekannte Versicherungsart und Haftungsrisiken
- Rechtsanwaltsgebühren im Bereich Kfz-Haftpflicht: Kann die Tätigkeit gegenüber der Kaskoversicherung der gegnerischen Haftpflichtversicherung aufs Auge gedrückt werden? Es kommt darauf an!